Der ZebraHof...

...ist ein schönes Stück Land in der Nähe von Berlin, auf dem Kräuter wachsen, Tiere grasen und Kinder die Natur entdecken.

Hier entstehen die „ZebraHof-Naturprodukte“: ohne Spritzmittel, ohne Kunstdünger, und sorgfältig von Hand geerntet. Aus den Verkaufserlösen werden Anschaffungen für Artenvielfalt und Klimafolgenanpassung finanziert.

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Aktuelle Vorhaben sind Waldumbau, Waldrandgestaltung mit essbaren Früchten, klimatolerante Pflanzen, Artenreiches Grünland, Acker-Experimentierstreifen, nachhaltige Mobilität und natürlich hauptamtlich Klimaschutz.

 

Waldumbau: Vor über zehn Jahren begann auf unseren Flächen der Waldumbau zunächst auf einem Hektar Experimentierfläche. „Das wächst da nicht“, hieß es von Profis. Heute steht dort ein Mischwald aus verschiedensten Baumarten, die „Insel der Vielfalt“. Die umliegenden Flächen werden schrittweise umgebaut. Interessierte Gruppen können gerne bei einem Arbeitseinsatz zur Waldpflege mitmachen. Mehr siehe oben unter „Veranstaltungen“.

 

Waldrandgestaltung mit essbaren Früchten ist das Motto eines anderen Waldstückes. Hiermit wurde im Herbst 2019 begonnen unter Anleitung durch Philipp Gerhardt, Baumfeldwirtschaft.de . Die Bäumchen sind noch klein, aber oho: Zuckerahorn, Felsenbirne, Großfrüchtige Eiche, Esskastanie, Aronia-Beere, Walderdbeere, Kornelkirsche, Haselnuss, ... das und mehr wächst prima im Wald, wenn man es lässt.

 

Klimatolerante Bäume vermehrt und verkauft die Baumschule Resilia, die von uns Startkapital erhalten hat, verbunden mit einem „Tritt in den Hintern“, um endlich loszulegen. Es hat sich gelohnt.

 

Artenreiches Grünland aus drei Hektar Weidefläche bietet auf dem Zebrahof viele kleine Nischen für Wildtiere und Wildkräuter. Eines der Erfolgsprojekte gemeinsam mit dem Naturparkverein Nuthe-Nieplitz ist die Wiederansiedlung des Steinkauzes (Athene noctua), EU gefördert. Die Flächenagentur Brandenburg hat bei uns eine Natur-Hecke angelegt, die als Windschutz, Kleintier-Revier und Sand-Bremse dienen soll. Wir sammeln Erfahrung, was bei zunehmender Trockenheit funktioniert – und was eben nicht mehr.

 

Ein Acker-Experimentierstreifen soll im Herbst 2022 nicht weit vom Hof starten. Geplant ist nutzbare Mischkultur, die gleichzeitig als Erosionsschutz, Schattenspender, Lebensraum und Bodenverbesserung dient. Hier können interessierte engagierte Menschen ein Stück Land zur Umsetzung eigener Ideen nutzen. Anfahrt bitte über den wunderschönen Radweg oder per Linienbus.

 

Nachhaltige Mobilität ist ein anderes wichtiges Thema. Mehr dazu unter www.vcd-brandenburg.de . Übrigens: die Zahl der Mitglieder verleiht jedem Verein mehr Kraft. „Follower“ sind gut, aktive Unterstützer:innen sind besser ;-)

 

Klimaschutz hauptamtlich läuft in einem motivierenden Team der Landeskirche: umwelt@ekbo.de